Naturbad Maschwanden per sofort wieder offen

Seit Mittwoch darf der Schwimmbereich wieder genutzt werden

Schwimmen und planschen ist in Maschwanden wieder erlaubt. (Bild Salomon Schneider)
Schwimmen und planschen ist in Maschwanden wieder erlaubt. (Bild Salomon Schneider)

Wird man im Naturbad Maschwanden in der angebrochenen Saison nochmals schwimmen können? Die Kiosk-Wirtin Käthi Huwiler und ihr Sohn Pius wagten dazu vergangene Woche noch keine Prognose. Zu lange – einen Monat – hatte das Schwimmbecken schon geschlossen bleiben müssen. Dies, nachdem die ­Anlage bereits im Mai während einer Woche nicht benutzbar gewesen war.

Nun kam am Montagnachmittag ­unverhofft eine frohe Botschaft: Die ­Gemeinde darf die Türen ihres Freibads wieder öffnen. «Das Bakterium ‹Pseudomonas aeruginosa›, welches wir in den letzten Wochen im System der Badewasseraufbereitung festgestellt haben, konnte bei der letzten Beprobung nicht mehr nachgewiesen werden», heisst es in einer Mitteilung. Die Beprobungen würden eine «einwandfreie Wasser­qualität» bescheinigen, sodass man den Badebetrieb nach Rücksprache mit dem kantonalen Labor wieder aufnehmen dürfe. Die genaue Ursache für den hartnäckigen Bestand des festgestellten ­Bakteriums konnte gemäss Medienmitteilung nicht eruiert werden. Auch deshalb werde man die Wasserqualität weiterhin engmaschig testen, versichert die Gemeinde – und bittet um Mithilfe:

Duschen, bevor man ins Wasser geht oder nachdem man das Becken verlassen hat; nicht baden, wenn man sich krank fühlt oder offene Wunden am Körper hat; bei Babys und Kleinkindern auf saubere Windeln achten und: Im Badebereich nicht essen oder trinken. Das Badepersonal werde nun vermehrt Kontrollen durchführen und die Gäste auf die Hygene-Regeln hinweisen, ­kündet die Gemeinde an. (lhä)

Weitere Artikel zu «Bezirk Affoltern», die sie interessieren könnten

Susanne und Beat Sandhofer bei der Buchvernissage im «lamarotte» in Affoltern: Der Kriminalroman «Fundament des Schweigens» ist ein Gemeinschaftswerk. (Bild Werner Schneiter)
Bezirk Affoltern08.10.2026

Ein Ehepaar, das gemeinsam einen Krimi schreibt

Buchvernissage von Susanne und Beat Sandhofer in Affoltern
Die Mittelmeermöwe erkennt man eindeutig an ihren markenten, gelben Füssen. (Bilder Beat Kyburz)
Bezirk Affoltern08.10.2026

Möwenschreie von den Dächern

Die «Zivilisationsfolger» als Indikatoren der natürlichen Klimaveränderung
Eine indirekte Folge der Trockenheit und des Borkenkäfers: Förster Ueli Müller zeigt auf einen von Bläuepilzen befallen Stamm. – Wegen Borkenkäferbefalls müssen derzeit überall Bäume geschlagen werden, obwohl sie noch im Saft stehen. In den
Bezirk Affoltern08.10.2026

«Der Zustand des Waldes ist gut, aber er ist gestresst»

Interview mit dem Säuliämter Förster und Forstunternehmer Ueli Müller zu den Folgen der Trockenheit