Obfelden auf Kurs: Rückblick 2025 – Ausblick 2026

Das Jahr 2025 war für Obfelden ein intensives und forderndes Jahr. Selten zuvor liefen so viele grosse und komplexe Projekte gleichzeitig. Sie haben die Gemeindeverwaltung, den Gemeinderat und alle Beteiligten stark in Anspruch genommen – organisatorisch, personell und finanziell. Gleichzeitig galt es, das Tagesgeschäft unserer dynamisch wachsenden Gemeinde mit der gewohnten Sorgfalt und Qualität sicherzustellen.
Mehrere prägende Vorhaben
Zu den prägenden Vorhaben gehörten die weitere Planung des Postareals, der Anschluss unserer ARA an die ARA Reuss-Schachen Merenschwand, die Schulraumplanung, der Modulbau für die Kinderkrippe, die Überarbeitung des Projekts Ortsdurchfahrt Obfelden sowie die Planung zur Erweiterung des Zendenfreis.
Jedes dieser Projekte für sich ist anspruchsvoll. In ihrer Gleichzeitigkeit verlangten sie allen Beteiligten viel ab – von der Planung über politische Entscheide bis hin zur Umsetzung und Kommunikation. Mein Dank gilt den Mitarbeitenden der Verwaltung, meinen Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat sowie allen externen Partnern für ihren grossen Einsatz und ihre hohe Professionalität. Ein weiterer Dank gilt auch der Bevölkerung von Obfelden, welche an der letzten Gemeindeversammlung alle acht Traktanden gutgeheissen hat und so ihre Wertschätzung und ihr Vertrauen in unserer geleisteten Arbeit ausgedrückt hat. Neben diesen sichtbaren Projekten lief im Hintergrund eine ebenso wichtige, wenn auch weniger wahrnehmbare Arbeit:
eine umfassende Reorganisation der Zuständigkeiten innerhalb des Gemeinderates und der ihm unterstellten Abteilungen. Die bisherige Struktur führte dazu, dass einzelne Gemeinderätinnen und Gemeinderäte eine sehr hohe Arbeitslast trugen, da sie mehrere Abteilungen zu führen haben. Zugleich müssen einzelne Abteilungen an mehr als einem Gemeinderat rapportieren. Diese Ungleichgewichte und Doppelspurigkeiten wollen und werden wir beheben. Ziel ist eine klarere, effizientere und ausgewogenere Organisation mit klar definierten Zuständigkeiten und Aufgaben. Die neue Struktur wird nach den kommenden Gesamterneuerungswahlen umgesetzt und soll die Führung unserer Gemeinde nachhaltig stärken.
Der Blick nach vorne zeigt: Auch 2026 wird kein ruhiges Jahr. Der Gemeinderat wird gezwungen sein, klare Prioritäten zu setzen. Nicht alle Projekte können und wollen wir – auch aus finanziellen Gründen – gleichzeitig vorantreiben. Qualität, Nachhaltigkeit und die finanzielle Stabilität unserer Gemeinde sollen dabei weiterhin leitend sein.
Hinzu kommt, dass sich der Gemeinderat personell verändern wird. Die bevorstehenden Wahlen markieren einen wichtigen Moment für unsere Gemeinde. Ich freue mich auf einen spannenden, engagierten und fairen Wahlkampf, in dem unterschiedliche Ideen und Vorstellungen Platz haben sollen.
Obfelden steht vor grossen Aufgaben, aber ebenso vor grossen Chancen. Wenn wir Prioritäten setzen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam anpacken, bin ich überzeugt, dass wir die Zukunft unserer Gemeinde weiterhin erfolgreich gestalten können.
Stephan Hinners,Gemeindepräsident Obfelden
«Ziel ist eine klarere, effizientere und ausgewogenere Organisation mitklar definierten Zuständigkeitenund Aufgaben.»


