Pfadi Folk Fest mit Motto «Ahoy»

Fortsetzung von «Ein Hafen mitten im Säuliamt»

Neben dem OK-Team helfen rund 800 Freiwillige mit. (Bilder zvg)

Neben dem OK-Team helfen rund 800 Freiwillige mit. (Bilder zvg)

Zum 31. Pfadi Folk Fest verwandelt sich das Areal Chüeweidhölzli in Affoltern in einen Hafen.

Zum 31. Pfadi Folk Fest verwandelt sich das Areal Chüeweidhölzli in Affoltern in einen Hafen.

Vom 28. bis 30. August findet das Pfadi Folk Fest unter dem Motto «Ahoy» statt. Es setzte sich im OK durch, weil es gestalterisch vielseitig umsetzbar sei und ein Hafen für Begegnung stehe. «Genau das soll auch das Pfadi Folk Fest sein. Ein Ort, an dem alte Freundschaften gepflegt und neue geknüpft werden», sagt Vanetta.

Herzstück der Dekoration wird ein selbst gebauter Leuchtturm sein. Auch Bars mit Namen wie «Walbar» oder «Dr Anker» greifen das Thema auf. «Das Dekorationsteam sammelt dafür seit rund zwei Jahren passende Gegenstände», sagt Vanetta.

Hauptwerbung über Social Media

Eine der grössten Herausforderungen war die Finanzierung des Festivals. Hohe Kosten für Sicherheit, Infrastruktur und Verpflegung führten dazu, dass einzelne Projekte reduziert oder zurückgestellt werden mussten. Dank Sponsoren, Spenden und einem erfolgreichen Crowdfunding konnten die Finanzierungslücken gemäss Vanetta jedoch geschlossen werden. Über das Festivalwochenende erwarten die Organisatoren rund 4000 Besucherinnen und Besucher. Viele Tickets würden erfahrungsgemäss erst kurz vor dem Anlass verkauft werden. Beworben wird das Festival vor allem über Social Media, wo dem PFF bereits rund 1800 Personen folgen. Hinzu kämen persönliche Kontakte: «Oft kauft man sich die Tickets gemeinsam oder schreibt sich als Grüppchen für Helfenden-Schichten ein», sagt Vanetta.

Die Zusammenarbeit mit der Stadt Affoltern, der Gemeinde Obfelden sowie Polizei und Feuerwehr verlaufe seit Beginn der Planung unkompliziert. Besonders das Thema Brandschutz steht im heissen Sommer im Vordergrund. «Auf dem ganzen Festivalgelände gilt ein absolutes Feuerwerksverbot», sagt Vanetta.

Kostenlose Taschenaschenbecher sollen zudem verhindern, dass weggeworfene Zigaretten Brände verursachen. Sollte bis Ende August weiterhin ein kantonales Feuerverbot gelten, könnten einzelne Programmpunkte, wie zum Beispiel das «Singen am Lagerfeuer», angepasst werden.

800 Freiwillige helfen mit

Damit das Festival stattfinden kann, stehen rund 800 Freiwillige im Einsatz. Gemeinsam mit dem OK-Team übernehmen sie Aufgaben wie Aufbau, Verpflegung oder Sanität. «Man merkt, dass alle ein tolles PFF ermöglichen möchten und am gleichen Strang ziehen. Es macht enorm Spass. Auch wenn es viel Arbeit ist», sagt Vanetta. Das Besondere am PFF sei das Gemeinschaftsgefühl: «Es ist ein Fest von Pfadis, aber längst nicht nur für Pfadis.» Nach zwei Jahren Vorbereitung freut sich das OK-Team nun darauf, Ende August die Tore zu öffnen.

Pfadi Folk Fest

Das Festival findet vom 28. bis 30. August statt. Interessierte finden Tickets schon jetzt auf der Website. Ein Dreitagespass kostet 159 Franken, ein Zweitagespass 119 Franken, Tagespässe für Freitag und Samstag sind für je 59 Franken erhältlich, und der Eintritt für den Familiensonntag kostet 30 Franken. In den Mehrtagespässen sind Abendessen und Frühstück inbegriffen.

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