Schulraum-Erweiterung nimmt wichtige Hürde
Die Mettmenstetter nehmen den Projektierungskredit über 2,97 Mio. Franken für die Schulraum-Erweiterung deutlich an: Über 70% sagten Ja.

«Unsere vierjährige Arbeit wurde mit Erfolg bestätigt», freut sich René Kälin, Gemeindepräsident von Mettmenstetten, über das Resultat der kommunalen Abstimmungen. Die 2,97 Mio. Franken Projektierungskredit für die Schulraumerweiterung wurden deutlich angenommen, der Anteil der politischen Gemeinde (1,07 Mio. Franken) mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 70,4%, jener der Primarschule (1,9 Mio. Franken) mit 71,2%. «Das ist ein gutes Resultat», findet René Kälin, auch wenn er persönlich mit 75% geliebäugelt hatte. «Ich bedanke mich im Namen des Projektteams fürs Vertrauen.»
Knackpunkte: Mobilitätskonzept und Turnhallengrösse
Der Vertrauensbeweis der Bevölkerung dürfte motivieren für die nächste Phase, nämlich die Projektierung für den Baukredit. Dafür muss das Siegerprojekt «Riri» aus dem Wettbewerb noch in einigen Punkten angepasst werden. Dazu wird es nun pro Disziplin – also Primarschule, Tagesstrukturen und Sport – überarbeitet. Besonders im Fokus bleiben das Mobilitätskonzept und die Turnhalle, welche sich schon bei der Informationsveranstaltung als Knackpunkte herauskristallisiert haben. Hier herrscht sicher auch künftig Kommunikationsbedarf.
«Wir wollen das Nötige, nicht das Wünschbare realisieren», stellt René Kälin klar. Das betrifft die Hallengrösse, die für Unihockey-Meisterschaftsspiele zulässig sei, aber auch die Heizung: «Für eine Erdsonde müssten wir den ganzen Sportplatz umgraben und das würde noch nicht reichen», so der Gemeindepräsident.
Baustart 2019?
Nach dem deutlichen Ja zum Projektierungskredit beabsichtigt das Projektteam, den Stimmbürgern im September 2018 den Baukredit vorzulegen – den dritten und letzten Entscheid, der dann ab 2019 die Bautätigkeit auslösen soll. (tst.)


