Singin’ in the Rain
Ausgelassene Stimmung trotz Wetterpech am «Rampe Open Air»

Wenn es wirklich einen Wettergott gibt, dann ist er vermutlich kein Open-Air-Fan. Hatten in den letzten Tagen und Wochen Sonne und Hitze dominiert, zeigte sich doch just das Wochenende des «Rampe Open Airs» mit Regen und Kälte von seiner wenig einladenden Seite.
Dabei haben das Organisationskomitee und seine rund 60 Helferinnen und Helfer auch dieses Jahr auf dem Weisbrod-Areal in Hausen ein kleines aber feines Musik-Event mit Liebe zum Detail auf die Beine gestellt. Mit Bands wie «The Raw Soul» und «Charles In The Kitchen» am Freitag oder «Last Avenue», «Liquid Sunshine» und «SwingChu» am Samstag gehörten auch 2018 viele lokale Bands zum Line-up. «Inzwischen erhalten wir viele Anfragen, auch von Bands ausserhalb der Region», erklärte Luca Bermudez, Mitglied des Organisationskomitees. Mit «Sean Koch» und «Starfish» waren dieses Jahr auch Bands aus Südafrika und den Niederlanden dabei.
Trotz des Wetterpechs zogen die Veranstalter eine positive Bilanz: «Am Freitagabend war das Wetter besser als erwartet», so Luca Bermudez. Rund 500 Besucherinnen und Besucher dürften auf dem Weisbrod-Areal an jenem Abend mitgefeiert haben, schätzt er. Auch am frühen Samstagabend war das Open Air für die schlechten Wetterverhältnisse gut besucht. Allerdings lockte der Regen die Musik-Fans weniger in den Bühnenbereich. Lieber blieben sie im Festzelt oder unter den Unterständen und lauschten den Klängen in Trockenen. Wenn jedoch der Frontmann von «Last Avenue» «Is everybody crazy?» oder «Do you want more?» ins Publikum rief, dann hörte man sie lautstark bejahen und kreischen. Dann war richtige Open-Air-Stimmung. Dem Regen zum Trotz.


