«Transparenz, Bodenständigkeit und ein offenes Ohr für die Anliegen der Bevölkerung sind für mich zentral»

Verena «Vreni» Spinner (64), parteilos, bisher

Mit meiner Erfahrung in der Gemeindepolitik seit 2022 bringe ich Kontinuität und Verlässlichkeit mit. Als lösungsorientierte, kommunikative und teamfähige Person gelingt es mir, unterschiedliche Interessen zu vereinen und tragfähige Kompromisse zu finden. Transparenz, Bodenständigkeit und ein offenes Ohr für die Anliegen der Bevölkerung sind für mich zentral, um gemeinsam nachhaltige Entscheidungen für Mettmenstetten zu treffen.

Mir liegt am Herzen, dass Mettmenstetten ein Ort bleibt, an dem man gerne lebt, arbeitet und sich engagiert. Ich möchte das lokale Gewerbe stärken und das Projekt in der Zentrumszone «Erspach» sowie die Schulraumentwicklung weiter begleiten. Besonders wichtig sind mir auch die Anliegen unserer älteren Bevölkerung, die unseren Wohlstand ermöglicht hat. Mein Ziel ist ein Mettmenstetten, das sich weiterentwickelt, ohne seine Werte und seinen dörflichen Charakter zu verlieren.

Durch das Wachstum unserer Gemeinde steigt der Druck auf den Wohnraum. Gleichzeitig wollen wir unseren grünen und offenen Charakter bewahren. Wir müssen vorausschauend planen – mit verdichtetem, aber qualitativ hochwertigem Wohnraum, sicheren Verkehrswegen und einem sorgsamen Umgang mit Ressourcen. Nachhaltigkeit und Lebensqualität gehören für mich untrennbar zusammen. So bleibt Mettmenstetten lebenswert für alle Generationen.

Unser Ziel ist eine ausgewogene Finanzpolitik. Wichtige Investitionen – etwa in Infrastruktur, Schulen oder Nachhaltigkeitsprojekte – sollen sorgfältig geplant und etappenweise umgesetzt werden. Der Steuerfuss soll stabil bleiben, sofern dies wirtschaftlich verantwortbar ist. Priorität hat eine solide Finanzplanung, die kommende Generationen nicht übermässig belastet und langfristig Handlungsfreiheit wahrt.

Ich schätze die gute Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden sehr. Besonders in den Bereichen Sicherheit, Gesundheit, Soziales oder Energie können wir gemeinsam mehr erreichen. Wo es sinnvoll ist, sollten wir unsere Kräfte bündeln. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass Mettmenstetten seine Autonomie behält – vor allem bei Themen, die unsere Identität, das Dorfleben und die strategische Entwicklung prägen.

Ein respektvoller, vertrauensvoller Umgang im Gemeinderat und mit der Verwaltung ist mir zentral. Ich lege grossen Wert auf einen offenen Dialog und klare Strukturen, damit sich alle aktiv einbringen können. Als Präsidentin sehe ich meine Aufgabe darin, Diskussionen zu moderieren, unterschiedliche Sichtweisen einzubeziehen und gemeinsame Lösungen zu fördern. Zusammen erreichen wir mehr, wenn jede Stimme gehört wird.

Die Balance zwischen Wachstum und Lebensqualität ist unsere grösste Herausforderung. Wir wollen Entwicklung ermöglichen – aber mit Augenmass. Dazu braucht es vorausschauende Planung, den Dialog mit der Bevölkerung und den Mut, Prioritäten zu setzen. Ich bin überzeugt: Wenn wir mit Herz und Verstand handeln, bleibt Mettmenstetten stark, lebenswert und zukunftsfähig.

Die Entwicklung des «Erspach»-Areals ist eine grosse Chance für unser Dorf. Mir ist wichtig, dass die Interessen der Bevölkerung und des Gewerbes gleichermassen berücksichtigt werden. Ich setze mich für eine ausgewogene Mischung aus Arbeitsplätzen, Dienstleistungen und moderner Infrastruktur ein. Eine nachhaltige Gestaltung mit Grünflächen und Energieeffizienz soll einen lebendigen Standort schaffen.

Weitere Artikel zu «Bezirk Affoltern», die sie interessieren könnten

Die erfolgreichen Curlerinnen: (v. l.) Ladina Ramstein, Aniko Székely, Jana Soltermann, Zoe Schwaller und Ersatzspielerin Jana Hählen. (Bild zvg)
Bezirk Affoltern23.03.2026

Stallikerin wird Schweizermeisterin

Curling: Ladina Ramstein erfolgreich
Gewerbebetriebe wie jener der Salamon AG (Holzbau, Zimmerei und Dachdeckerei) können dank der neuen Bau- und Zonenordnung (BZO) im Dorf bleiben, ohne mit teuren Lärmschutzmassnahmen rechnen zu müssen. (Bild Daniel Koch)
Bezirk Affoltern23.03.2026

Keine Grossbauten ermöglichen

Revision der Nutzungsplanung angenommen: Rifferswil soll nur moderat wachsen dürfen
Der Angeklagte war zu schnell unterwegs. (Symbolbild Pexels)
Bezirk Affoltern23.03.2026

Unfallverursacher und Schnellfahrer kommt glimpflich davon

Viel zu schnell unterwegs, Selbstunfall im Säuliamt: 20 Monate auf Bewährung