Übergabe des neuenSpital-Shuttle-Busses

Die Stiftung Spital Affoltern sponsert sowohl das neue E-Fahrzeug als auch den Betrieb

Bojan Vidic, Pflegezentrum; Charles Höhn, Stiftung Spital Affoltern; Nadine Arnold, Leiterin Personal; Erwin Höfliger, Verwaltungsrat; Alexander Soland, CFO; Daniel Risi, Leiter Gebäudemanagement (von links).

Bojan Vidic, Pflegezentrum; Charles Höhn, Stiftung Spital Affoltern; Nadine Arnold, Leiterin Personal; Erwin Höfliger, Verwaltungsrat; Alexander Soland, CFO; Daniel Risi, Leiter Gebäudemanagement (von links).

Sie werden den neuen Shuttle-Bus fahren (von links): Kurt Schuler, Alfons Schatt, Pasqualino Sperduto und Sonja Stutz. (Bild Regula Zellweger)

Sie werden den neuen Shuttle-Bus fahren (von links): Kurt Schuler, Alfons Schatt, Pasqualino Sperduto und Sonja Stutz. (Bild Regula Zellweger)

Der neue Shuttle-Bus ist ein E-Fahrzeug und bietet neun Plätze – davon sechs für Passagiere sowie einen Platz für einen Rollstuhl.

Der neue Shuttle-Bus ist ein E-Fahrzeug und bietet neun Plätze – davon sechs für Passagiere sowie einen Platz für einen Rollstuhl.

Ein gutes Dutzend Personen traf sich am vergangenen Freitagabend vor dem Haupteingang des Spitals Affoltern zur feierlichen Übergabe des neuen Shuttle-Busses. Finanziert wurde dieser von der Stiftung Spital Affoltern, was ihrem Stiftungszweck entspricht: «Die Stiftung des Spitals Affoltern setzt sich aktiv für die Weiterentwicklung und die Zukunft des Spitals Affoltern und des Pflegezentrums Sonnenberg ein. Sie finanziert Projekte des Spitals und des Pflegezentrums Sonnenberg, die anderweitig nicht oder nur teilweise finanziert werden.» Das Spital Affoltern ist das einzige Spital im Kanton Zürich, das nicht direkt ans ÖV-Netz angeschlossen ist.

«Die Angehörigen, Patientinnen, Patienten und Besuchenden aller Fachbereiche nutzen den Bus. Dies gilt ebenfalls fürs Pflegezentrum Sonnenberg, wo er ebenfalls hält. Zudem dürfen Mitarbeitende den Bus nutzen – sofern noch freie Plätze vorhanden sind», erklärt Nicole Keller, Leiterin Marketing und Kommunikation.

Grundlegendes Bedürfnis

Ein Dreierteam, bestehend aus Charles Höhn, zuständig bei der Stiftung Spital Affoltern für PR und Marketing, Nadine Arnold, Leiterin Personal und Bildung sowie Mitglied der Geschäftsleitung des Spitals, und Daniel Risi, Leiter Gebäudemanagement des Spitals, setzte die Idee eines neuen E-Fahrzeugs zusammen mit beratenden Fachpersonen Schritt für Schritt um – von der Planung bis zur Inbetriebnahme.

Der 2019 in Betrieb genommene Shuttle zeigte erste Abnutzungserscheinungen, und die Stiftung beschloss, ihn durch ein E-Fahrzeug zu ersetzen – denn der Shuttle-Bus entspricht einem grundlegenden Bedürfnis.

Der Bus verfügt über insgesamt neun Plätze, davon sechs für Passagiere sowie einen Platz für einen Rollstuhl. Der Shuttle-Bus fährt von Montag bis Freitag zwischen 7.45 Uhr und 17.10 Uhr – im Viertelstundentakt – und steht kostenlos zur Verfügung. An Wochenenden und Feiertagen erfolgt kein Busbetrieb. Wenn der Bus voll ist und weitere Personen den Transportdienst benötigen, müssen diese 15 Minuten auf den nächsten Bus warten. «Dies kommt aber nur sehr selten vor», weiss Nicole Keller.

Gute Zusammenarbeit

Charles Höhn lobt die Zusammenarbeit zwischen Spital, Stiftung und der Karl Graf Automobile AG, Mettmenstetten. Stefan Nussbaumer von der Garage Graf führte die vier Fahrerinnen und Fahrer – Sonja Stutz, Alfons Schatt, Kurt Schuler und Pasqualino Sperduto – in die Fahrtechnik des neuen Busses ein.

Weil der Shuttle nicht zum öffentlichen Verkehr gehört, brauchen die Fahrer keinen Spezial-Führerschein. Die Busfahrzeiten korrelieren nicht mit den ÖV-Fahrplänen – einerseits wegen des Sommer- und Winterfahrplans, andererseits sind die Zeiten auf die Sprechstundenzeiten abgestimmt.

«Zudem ist man flexibler, als wenn man in den grossen SBB-Betrieb eingebunden wäre», meint Charles Höhn. Immer wieder sei jedoch der Wunsch zu hören, die Stadt möge sich am Shuttle-Betrieb beteiligen.

Ruedi Müller, Präsident der Stiftung, sagt: «Der weite Weg vom Bahnhof zum Spital ist für viele ein Problem und trägt nicht unbedingt zur Attraktivität unseres Spitals bei. Wir freuen uns darüber, dass wir hier als Stiftung in die Bresche springen können.» Charles Höhn ergänzt: «Und mit dem E-Fahrzeug sind wir erst noch umweltfreundlich.»

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