Unwetter löst zahlreiche Einsätze aus

Umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller haben die Ämtler Feuerwehren am Montagabend beschäftigt

Die Stützpunktfeuerwehr Affoltern musste auf die Autobahn A4 ausrücken, um einen umgestürzten Baum zu entfernen. (Bilder Stützpunktfeuerwehr Affoltern)

Am Montag, 1. September, zog gegen 20 Uhr ein heftiges Unwetter mit Starkregen und lokalen Sturmböen über den Kanton Zürich. Es seien schweizweit gut 3500 Blitzentladungen gezählt worden, schrieb Meteo News Schweiz am Dienstag. Im Kanton Zürich koordinierte die Einsatzzentrale von Schutz & Rettung insgesamt über 200 Einsätze.

Durch das Ereignis hatten die Feuerwehren auch im Säuliamt alle Hände voll zu tun. Die Feuerwehr Knonaueramt Süd stand mit drei Gruppen im Einsatz. Insgesamt wurden 25 Einsätze im Zuständigkeitsgebiet (Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden) abgearbeitet, wie die Feuerwehr in den sozialen Medien schreibt. Das Hauptaugenmerk lag bei umgestürzten Bäumen, aber auch bei Wasser in Kellern.

Auch die Stützpunktfeuerwehr musste mehrfach ausrücken: Ihre Equipe beseitigte ebenfalls mehrere umgestürzte Bäume und beseitigte Wasser aus einem Keller, wie die Einträge auf der Website zeigen.

Gefordert war am Montagabend auch die Feuerwehr Oberamt. «Wir wurden zu etwas mehr als 20 Einsätzen gerufen», sagt Rainer Aschwanden auf Anfrage. Gravierendes sei nicht darunter gewesen: «Es waren alles kleinere Einsätze – keine grosse Sache.»

So seien denn auch nicht alle rund 50 Mitglieder der Feuerwehr im Einsatz gewesen, sondern 28 Personen. Diese hätten vorwiegend Bäume von der Strasse geräumt und Keller ausgepumpt.

«Die erste Meldung kam nach 20 Uhr, und die meisten anderen folgten sogleich», sagt Aschwanden. Bis kurz vor Mitternacht seien fast alle Einsätze erledigt gewesen. Am Dienstag seien dann noch ein, zwei weitere ­Meldungen eingegangen. «Für meine Verhältnisse war dieses Unwetter überhaupt nichts Aussergewöhnliches», bilanziert Rainer Aschwanden. (dst/lhä)

Weitere Artikel zu «Bezirk Affoltern», die sie interessieren könnten

In einzelnen Bereichen – etwa bei Vergewaltigungen oder anderer häuslicher Gewalt – ist der Gang zur Polizei häufiger. Die Dunkelziffer ist gleichwohl hoch. (Bild Werner Schneiter)
Bezirk Affoltern26.03.2026

Markanter Rückgang der Straftaten im Bezirk

Häusliche Gewalt ist aber auch 2025 ein Dauerthema – zwei Tötungsdelikte
Die S5 auf dem Weg nach Mettmenstetten. (Archivbild Dominik Stierli)
Bezirk Affoltern26.03.2026

Totalsperren bei der S5

Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr nach Zug und Zürich
Familie Wanner: Michael, Anna, Peter und Florian. (Bild CH Media / AlexSpichale)
Bezirk Affoltern26.03.2026

CH Media steigert den Gewinn 2025 deutlich

Familie Wanner übernimmt das Unternehmen zu 100 Prozent