WB hat Höheres im Visier

FC Wettswil-Bonstetten qualifiziert sich für die Aufstiegsspiele

Ausgelassene Stimmung beim FCWB nach dem Sieg in Kreuzlingen und der Qualifikation für die Aufstiegsspiele. Ganz hinten (dritter von rechts) Trainer Stephan Lichtsteiner. (Bild Kaspar Köchli)

Absolute Hochspannung herrschte vor dem letzten Meisterschaftsspiel in der 1. Liga. Für den FC Wettswil-Bonstetten war es Pflicht zu gewinnen. Und dies ausgerechnet auswärts gegen den unangefochtenen Leader Kreuzlingen. Nur dann bestand für die Ämtler die Möglichkeit, sich als zweitbeste Gruppendritte noch für die Aufstiegsspiele zu qualifizieren. Zudem durften die vor ihnen liegenden YF Juventus und St. Gallen U-21 nicht beide gewinnen.

Die Ämtler waren von Beginn weg parat. Sie kreierten Chancen zuhauf. Auch nach Wiederanpfiff. Allmählich schien aber die Zeit davonzulaufen. WB liess sich nicht beirren. Auch nicht, als ein zweiter Treffer wiederum annulliert wurde. Und auch nicht, als Kreuzlingen gar das 1:0 erzielte. Mit zwei Toren in der Schlussphase drehte es den Rückstand zum 2:1-Sieg. Und weil St. Gallens U-21 seine Hausaufgabe nicht erfüllte und bloss remisierte, war der Triumph komplett.

Aufstiegsspiele vs. Lausannes U-21

Bereits heute Abend spielt WB zu Hause gegen Lausanne-Sport U-21, am nächsten Samstag folgt das Rückspiel. Der Sieger dieser Begegnung trifft in der nächsten Runde auf den Sieger der Paarung YF Juventus gegen Lancy. Gesamt kämpfen acht Equipen um die zwei Aufstiegs­plätze in die Promotion League. Diese ist nach der Super- und Challenge-League die dritthöchste Schweizer Liga. Sie umfasst 18 Teams aus der ganzen Schweiz. Zum Beispiel Kriens, Vevey-Sports und die U-21-Mannschaften von Basel, Zürich, Lugano, Young Boys und Luzern sowie den aktuellen Cupfinalisten Biel.

FCWB-Präsident Martin Meili zeigte sich hocherfreut: «Phänomenal! Ein Riesenkompliment an die Mannschaft und den Staff. Es ist der Lohn für die extrem gute Arbeit.» Und er fügte hinzu: «Unglaublich, nun spielen wir um den Aufstieg und sind zudem in der ersten Hauptrunde des Schweizer Cups.» Auf die Frage, was bei einem Aufstieg alles auf den Verein zukommen würde, meinte er lachend: «Locker bleiben, starten wir nun doch einfach mal in dieses Abenteuer.»

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