Wechsel im Präsidium der Primarschulpflege

Aeugster Behördenmitglieder sind gewählt

Der neu gewählte zukünftige Gemeinderat von Aeugst. Von links: Nicole Beck-Taubenest, Christoph Berberat, Pascal Hügi, Präsidentin Gisèle Stoller Laubi, Michael Schäfer, Corinne Erb und Oliver Märki. (Bild Marianne Voss)

Bis die Resultate bekannt waren, genossen die Kandidierenden und ihre Familienangehörigen den Apéro in der warmen Frühlingssonne vor dem «Eichhörnli». Um 13.45 Uhr kam Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer aus dem Gemeindehaus und konnte die Resultate verkünden. Sie dankte ausdrücklich allen für ihre Bereitschaft, sich für die Gemeinde einzusetzen. In Aeugst standen für die sechs Sitze im Gemeinderat (der siebte wird durch das Schulpräsidium besetzt) sechs Kandidierende zur Verfügung. Alle wurden gewählt. Das beste Resultat mit 480 Stimmen erreichte die neue Gemeindepräsidentin, Gisèle Stoller Laubi. «Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe», erklärte sie. «Nach zwei Amtsdauern als Gemeinderätin kenne ich schon viele Aufgaben und Abläufe, doch jetzt kommen mehr und andere Themen auf mich zu. Das ist sicher interessant.»

In der Primarschulpflege kommt es auch zu einem Wechsel im Präsidium. Die frisch gewählte Präsidentin, Corinne Erb, war bis anhin noch in keiner Behörde engagiert. Sie wird automatisch auch Mitglied des Gemeinderates. Auch sie freut sich und äussert: «Ich kenne die Gemeinde und war früher in der Kirchenpflege. Mein Amt wird viel Zeit in Anspruch nehmen, das ist mir bewusst und das kann ich prästieren», äusserte sie. Wichtig sei, dass ihre Familie hinter ihren neuen, zeitaufwendigen Tätigkeiten stehe.

In der Schulpflege und in der RPK standen für die fünf Sitze sechs Kandidierende zur Verfügung. Alle erreichten das absolute Mehr. Mit den wenigsten Stimmen schieden als Überzählige Stephanie Berberat für die Schulpflege und Samuel Wunderli für die RPK aus. Die zukünftige Gemeindepräsidentin dankte am Apéro ausdrücklich auch diesen beiden Personen für ihren Einsatz. Die Stimmbeteiligung für die Behördenwahlen lag bei rund 40 Prozent.

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