Wechsel von Miete zu Kauf bei Laptops

Sekundarschulgemeindeversammlung Obfelden/Ottenbach mit für einmal viel Besuch

Als eigenständige Versammlung zog die Sekundarschulgemeinde Obfelden/Ottenbach bei den letzten Durchführungen jeweils knapp ein Dutzend Personen an. Am vergangenen Donnerstag fand diese nun vor der Versammlung der politischen Gemeinde in Obfelden statt und damit vor 90 Stimmberechtigten. Präsident Jure Batur nahm die Gelegenheit wahr, um die Sekundarschule mit 230 Schülern und 55 Mitarbeitenden kurz vorzustellen.

Das erste der beiden Traktanden kümmerte sich um einen Objektkredit über 297400 Franken für die Erneuerung der ICT-Infrastruktur. Der Ressortverantwortliche Kevin Williner erklärte, dass man vom Mietmodell zum Kauf der benötigten Computer-Geräte wechseln will. «Das Mietmodell ist unflexibel, komplex vom Handling her und auch eher teuer», sagt Williner. Die Umstellung würde auch ermöglichen, noch gut erhaltene, ältere Geräte weiter zu nutzen. In einer ersten Phase im nächsten Jahr müsse man die Geräte, welche in Miete sind, herauskaufen und für die kommenden Klassenzüge neue Geräte anschaffen. In der zweiten Phase im Jahr 2027 würden dann weitere Geräte gekauft. Die Rechnungsprüfungskommission empfahl das Vorhaben zur Annahme. Dem folgte auch die Versammlung, und nahm dieses einstimmig an.

Beim zweiten Traktandum übernahm nochmals Jure Batur als Finanzvorstand. «Wir gehen von einem Nullsummenspiel aus, trotz gesenktem Steuerfuss», begann er seine Erklärungen. So budgetiert die Sekundarschule von Obfelden und Ottenbach mit einem Ertragsüberschuss von 6250 Franken.

Minus ein Steuerprozent

Das Eigenkapital wächst somit leicht auf 11,2 Millionen Franken. Wie angetönt, wird der Steuerfuss von 24 auf 23 Prozent gesenkt. Die Investitionsrechnung sieht neben der bewilligten ICT-Erneuerung noch 40000 Franken für weitere Anschaffungen vor. Budget und Steuerfuss wurden in der knapp 20-minütigen Versammlung ohne Gegenstimmen verabschiedet.

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