Wettswil startet mit dem bewährten Gemeinderat in die neue Legislatur

Die Nachfolge von Fritz Kurt wird Roman Ackermann antreten

... Sarah Willimann.

... Sarah Willimann.

... Peter Gretsch und ...

... Peter Gretsch und ...

Die Bisherigen Marco Santi ...

Die Bisherigen Marco Santi ...

Der einzige Neue im Gemeinderat von Wettswil: Roman Ackermann.

Der einzige Neue im Gemeinderat von Wettswil: Roman Ackermann.

Die bisherige und neue Gemeindepräsidentin: Katrin Röthlisberger. (Bilder zvg)

Die bisherige und neue Gemeindepräsidentin: Katrin Röthlisberger. (Bilder zvg)

Dass bei den Erneuerungswahlen Kontinuität angesagt ist, hatte sich in Wettswil bereits im Vorfeld abgezeichnet. Mit Ausnahme von Fritz Kurt, der aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig ausgeschieden war, stellte sich der gesamte bisherige Gemeinderat zur Wiederwahl, und auch Gemeindepräsidentin Kathrin Röthlisberger ging ohne eine Gegenkandidatur erneut ins Rennen. Bei einer Stimmbeteiligung von 47,13 Prozent bestätigte der Souverän nun auch alle bisherigen Gemeinderätinnen und -räte mit absolutem Mehr in ihrem Amt, am meisten Stimmen (1324) entfielen dabei auf die parteilose Sarah Willimann, die in der zu Ende gegangenen Legislaturperiode als Finanzvorsteherin geamtet hatte.

Als neues Mitglied des Gemeinderates in der Nachfolge von Fritz Kurt hat die Wettswiler Stimmbevölkerung den 43-jährigen Roman Ackermann gewählt, der sich unter anderem für eine moderne Verwaltung, eine konsequente Digitalisierung sowie ein zeitgemässes Sicherheitskonzept einsetzen will. Der parteilose künftige Gemeinderat, der seit über zwölf Jahren ein selbst gegründetes KMU führt, hat in seinem Porträt auf der «Vorstellungsseite» der Wettswiler Kandidierenden auch zu Protokoll gegeben, dass er besonders viel Potenzial in der Aufwertung des Dorfkerns sehe und sich dafür starkmachen möchte, dass das Angebot an Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt in Wettswil weiter ausgebaut wird. Als überzählig ausgeschieden – obwohl das absolute Mehr auch bei ihm erreicht war – ist der FDP-Kandidat Reto Hitz. Der Kandidat hatte in seinem Porträt im Vorfeld der Wahlen ebenfalls erklärt, dass er Entwicklungspotenzial bei Begegnungsorten in Wettswil sehe, auch der Wohnraum für junge Erwachsene wäre eines seiner Anliegen gewesen.

Röthlisberger bleibt Präsidentin

Auch die Wiederwahl von Kathrin Röthlisberger für das Gemeindepräsidium war eine unbestrittene Sache, obwohl auch 467 Stimmen für «vereinzelte Kandidaten» abgegeben worden waren. «Ich freue mich, dass mir der Wettswiler Souverän noch einmal sein Vertrauen ausgesprochen hat. Ich werde wiederum mein Möglichstes geben, um den diversen Ansprüchen gerecht zu werden», teilt Kathrin Röthlisberger dem Verfasser dieses Beitrags schriftlich mit. Auf die Frage, wie sie den diesjährigen Wettswiler Wahlkampf erlebt hat, antwortet die langjährige Politikerin, das Ganze nicht als «Kampf» erlebt zu haben, weil alles viel ruhiger abgelaufen sei. Entspricht das Wahlergebnis ungefähr dem, was sie erwartet hat? «Es ist immer schwierig, im Voraus Prognosen zu stellen. Es hatte einen Kandidaten mehr als freie Sitze, so überrascht das Resultat nicht wirklich. Der derzeitige Trend der Parteilosen im Aufwind bestätigt sich somit», resümiert die wiedergewählte Gemeindepräsidentin. Es wird Kathrin Röthlisberger nicht langweilig werden in ihrem Amt: «Es gibt noch Einiges, welches ich gerne weiter und voranbringen möchte, wie zum Beispiel die Überarbeitung der BZO, das Quartierplanverfahren und den angestossenen Strategieprozess», erklärt sie.

Die höchste Repräsentantin von Wettswil möchte an dieser Stelle auch noch ihren Dank an die Bevölkerung richten: «Ich möchte mich bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen bedanken. Ich werde mich einsetzen, wenn immer möglich, die diversen Wünsche und Forderungen im Rahmen des Möglichen zu realisieren.»

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