Beste Werbung für Affoltern und fürs Velofahren

Die Rad Strassenmeisterschaft «Affoltern 2017» hat mit einem vielfältigen Programm allen etwas geboten. Der RRC Amt und das OK um Präsident Franz Liebhart haben ganze Arbeit geleistet.

Noch zwei Runden: Silvan Dillier, Sieger der Elite, hält sein enormes Tempo allein auf der Strasse bis zur Zieleinfahrt durch. (Bild Bernhard Schneider)
Noch zwei Runden: Silvan Dillier, Sieger der Elite, hält sein enormes Tempo allein auf der Strasse bis zur Zieleinfahrt durch. (Bild Bernhard Schneider)

 

Die Dominanz des BMC-Teams an der Radschweizermeisterschaft war im Zielraum weniger das Thema als die Begeisterung über einen gelungenen Event in und um Affoltern. Statthalter Claude Schmidt äusserte sich ebenso positiv über das gelungene Radsportwochenende wie Alt-National- und -Gemeinderat Toni Bortoluzzi, der den Organisatoren ein Kränzchen wand: «Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Team, das ehrenamtlich arbeitet, ein solches Wagnis auf sich nimmt.» Doch das Wagnis hat sich gelohnt, denn die Radfahrer waren mit den abwechslungsreichen Strecken ebenso zufrieden wie das Publikum.

Kantonsrat Daniel Sommer fand es fantastisch, mit welchem Tempo die Elite-Fahrer 14 Mal nach Aeugst hochgefahren sind: «Auch wenn ich es etwas langsamer fahre und mir ein einziger solcher Aufstieg reicht, das Velo löst derart viele Verkehrsprobleme, dass ich nicht begreife, weshalb ihm immer wieder Steine in den Weg gelegt werden. Ich persönlich entscheide mich je nach Distanz und Gepäck zwischen Velo und E-Bike.»

Andere äussern sich beeindruckt von der Geschwindigkeit, welche die Radfahrer hinkriegen. Diejenigen, die eine Runde im Auto hinter dem Leader mitfahren durften, konnten feststellen, wie schwierig es ist, einem Rennradfahrer in den Kurven zu folgen. «Ich werde künftig den Radfahrern ihren Vortritt gewähren», meinte einer, «die fahren ja manchmal schneller als Autos.»

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