Die Olympiamedaillen-Gewinner wurden «hoch» gefeiert
Feierlicher Empfang der Aerials-Athleten in Mettmenstetten
Am Mittwochabend wurden die Rifferswilerin Lina Kozomara zusammen mit Noé Roth und Pirmin Werner in Mettmenstetten feierlich empfangen. Kurz nach 18 Uhr wurden die drei Olympiamedaillen-Gewinner von einem Traktor in einer Bagger-Schaufel unter grossem Applaus beim Bahnhof vorgefahren. Die Kinder hielten dazu Transparente mit Schweizer Kreuz in die Höhe.
Organisiert hatte den Empfang Andreas Isoz, Präsident der Jumpin-Anlage und Inhaber des Steak-House Bahnhof. Und es tauchte auch alles, was Rang und Namen hatte, auf. Die Gemeindevertreter von Mettmenstetten und Rifferswil, Nationalrat Martin Haab, der ehemalige Olympia-Goldmedaillengewinner Sonny Schönbächler und auch Michel Roth, Nationaltrainer der Aerials-Athleten und zugleich Vater von Noé Roth, waren vor Ort.
Jumpin verhilft zu Erfolgen
Nach dem Empfang verschoben sich die Gäste hinein in die Event-Lokalität «Güterschuppä». Zum Auftakt der Interviews berichtet Andreas Isoz, dass man lange auf so eine Medaillenfeier gewartet habe. Seit der Eröffnung 1996 werde das Jumpin von zahlreichen Nationen genutzt und so komme man auf jetzt 17 Olympiamedaillen, welche in Mettmenstetten trainierende Athleten bisher gewonnen haben. Acht davon seien goldige. «Nach Colette Brand mit Bronze in Nagano 1998, Evelyne Leu mit Gold in Turin 2006 ist der Medaillensatz mit Silber von Noé Roth jetzt komplett», wie Isoz vorrechnete. Danach kam Sonny Schönbächler zu Wort. Er hatte mit seinem Sieg an den Olympischen Spielen 1994 in Lillehammer überhaupt alles möglich gemacht. So bedankte er sich bei den Anwesenden für die damalige Zustimmung, als die Gemeinde das Land kostenlos an den Verein abgab und so den Bau der Sprungschanzen ermöglichte.
Zahlreiche Gratulationen
Im Anschluss kamen die Medaillengewinner zu Wort. Die Rifferswilerin Lina Kozomara sprach von einem «coolen Erlebnis». Sie wurde auch vom Rifferswiler Gemeindepräsident Christoph Lüthi geehrt und mit Blumen beschenkt. Auch die Mettmenstetter Gemeindepräsidentin Vreni Spinner zeigte sich stolz auf die Leistungen der Athleten. Auch wenn die Athleten nicht im Dorf wohnen würden, so verbrächten diese doch viel Zeit in Mettmenstetten, sagte sie.
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