«Apfelraub in Affoltern» - Seite 5
Krimizeit - Teil 5

Nach dem Mord an der Oberen Bahnhofstrasse konzentrierten sich die Ermittler auf die Oldie-Bar. In einer ersten Einvernahme konnten sich Personal und Gäste an den älteren Herrn erinnern, aber niemand konnte genauere Angaben zum Toten machen. So entschied sich der Chef-Ermittler, einige Tage lang intensiv die Bar zu belagern, um eventuell mehr zu erfahren. Selbstverständlich wurde während der Ermittlungen kein Alkohol angerührt, also fast keiner.
Gefährliche Strahlung, heimliche Messungen
Aber die Ermittlungsmethode führte zu einem Kontakt. Als der Ermittler kurz vor Mitternacht mit einem Gast ins Gespräch kam, konnte sich dieser lebhaft an den nicht mehr wirklich lebhaften Herrn erinnern. Einen Namen wusste er nicht, aber der Herr berichtete von einer Entdeckung, welche die Stadt unbedingt geheim halten wolle. Er sprach von gefährlicher Strahlung und geheimen Messungen. Er wolle damit bald an die Öffentlichkeit. Er müsse aber erst mal gewisse Beweise sichern. «Ich dachte eigentlich, das ist ein Spinner», meinte der Gast, und zudem hatte der Herr auch ziemlich viel getrunken. Daher habe er sich keine weiteren Gedanken gemacht.
Referenzmessungen an anderen Orten der Stadt
So wurden die Orte, an denen die Äpfel verschwanden, nochmals im Detail untersucht. Die Überraschung war gross, als Spezialisten eine leicht erhöhte Radon-Strahlung an den jeweiligen Tatorten feststellten. Referenzmessungen an anderen Orten in der Stadt ergaben keine erhöhten Werte. Die Abweichungen waren auch nicht besorgniserregend. War da doch etwas daran an der Geschichte des älteren Herrn? Woher wusste dieser von der Strahlung? Und wer wollte das vertuschen? (red)
Dieser Krimi wird laufend weitergesponnen. Der Verlauf und der Ausgang der Geschichte sind noch offen. Die Redaktion freut sich auf Input aus der Leserschaft. Wie soll es weitergehen?redaktion@affolteranzeiger.ch
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